Augen auf bei der Überführung – das Thema im Überblick

Überführen - aber richtig

Grundlegend gibt es zwei Möglichkeiten Ihr Auto überführen zu lassen. Zum einen kann der PKW durch einen externen Transporter bewegt werden oder aber selbstständig als Fortbewegungsmittel dienen. Den Umständen entsprechend kann der Transport selbstverständlich variieren und bietet parallel dazu, je nach Speditionsunternehmen, Möglichkeiten Ihren Transport zu individualisieren.

Es stellt sich die Frage: Selbstständig überführen oder doch lieber den Profi ran lassen?

Täglich machen sich hunderte Fahrzeuge quer durchs Land auf ihren Weg zu einem neuen Besitzer. Die Beförderung von PKWs per Spediteur bezeichnen eine äußert unkomplizierte Art und Weise, das eigene Fahrzeug übermitteln zu lassen. Gleichermaßen pflegen viele Unternehmen einen zuverlässigen Ruf. Regulär wird das Automobil auf dem Lastkraftwagen befestigt und bis zur gewünschten Destination übermittelt. Spezifisch sehr wertvolle Autos werden in den meisten Fällen auf diesem Weg befördert, da jeder gefahrene Kilometer unmittelbar Verlust bedeutet. Schließlich soll das Ausmaß eines direkten Werteverlustes gezielt vermieden werden. Sollten Sie demnach frischer Besitzer eines Neuwagens sein, empfiehlt es sich in jedem Fall Ihr Auto überführen zu lassen, um den Verlust hoher Summen von Anfang an möglichst gering zu halten. Zusätzlich bieten einige Unternehmen verschiedene Zusatzleistungen an, welche sich u. a. im Erledigen von Papierkram äußern. Das Übernehmen der Versicherung, sowie Ab- und Anmelden des Automobils entlastet den Kunden enorm. Wer also das nötige Kleingeld besitzt, kann hier ganz bequem Arbeit abgeben. Darauf aufbauend ist die Beauftragung einer Übermittlung mit meist sehr hohen Kosten verbunden, was es nicht jedem ermöglicht, diesen Service zu nutzen. Zunächst lässt sich je nach Entfernung der Standorte abwägen, inwiefern ein solcher Transport tatsächlich lohnenswert ist. Beläuft sich die Distanz etwa auf einen Mittelwert, so ist eine Überführung vom Profi nicht zwingend erforderlich. Ungeachtet der Kosten unterliegt eine Überführung auf eigene Faust entsprechenden Ressourcen. Ihr Zeitmanagement sowie gewissermaßen das individuelle Geduldsvermögen sind hier spezifische Anhaltspunkte. Hinzu kommt, dass die selbstständige Handhabung einiges voraussetzt. So muss das Auto fahrtüchtig, sprich TÜV geprüft sein und über ein Überführungskennzeichen verfügen. Dieses sogenannte Kurzzeitkennzeichen behält innerhalb der EU seine Gültigkeit und kann bei der entsprechenden Zulassungsstelle oder dem Straßenverkehrsamt beantragt werden. Mit einer Dauer von maximal 5 Tagen kann Ihr Fahrzeug ohne Zulassung und Anmeldung gefahren werden. Des Weiteren ist eine Versicherung Ihres Automobils entlang der Strecke essenziell. Es empfiehlt sich in jedem Fall eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Angesichts der genannten Anhaltspunkte, welche bei der selbstständigen Überführung berücksichtigt werden müssen, lässt ein Speditionsunternehmen all dies sehr einfach und unkompliziert für Sie geschehen. Professionelle Unternehmen sind nicht nur entsprechend geschult, sondern auch versichert. Im Gegenzug kann das eigenständige Übernehmen der Überführung auch erheblich Kosten sparen. Bei einer Beauftragung sollte man sich dessen bewusst sein, dass eine solche Dienstleistung sehr schnell Verbindlichkeiten im vierstelligen Bereich auslösen kann.

Kleinwagen in ganz großer Klasse

Man mag denken, je günstiger das Auto, desto günstiger die Überführung. Doch selbst dieser Anschein trügt und lässt sich nicht pauschalisieren. Oftmals wird speziell beim Kauf eines Neuwagens sehr selten an die Kosten der Überführung gedacht. Und trotzdem erstrecken sich diese Kosten auf bis zu unglaubliche zehn Prozent des Gesamtpreises. Wer glaubt, dass Kleinwagen im Vergleich zu Geländewagen deutlich preiswerter in der Übergabe sind, der täuscht sich gewaltig. Selbstverständlich liegen die Kosten bei einem höheren Gesamtpreis des Fahrzeugs weitgehend in der Oberklasse. Nichtsdestotrotz unterscheiden die meisten Modelle nur wenige hunderte Euro, was vergleichsmäßig eine unglaubliche Feststellung ist. Um sich demnach vor solchen Kosten bestmöglich zu schützen, sollte sich vorab mit dem Thema auseinandergesetzt werden und folglich anhand der gesammelten Informationen ein Vergleich der Anbieter erfolgen. Einheitliche Kosten sind in Autohäusern äußerst selten bis gar nicht vertreten. Jeder handhabt die Dinge so, inwieweit dieser sie für angemessen und richtig empfindet. Demnach vermag es ausführlicher Beratung und zusätzlich selbstständiger Recherche, um überraschende Kosten im Nachhinein erst gar nicht entstehen zu lassen.

Überführung außerhalb der Union

Um im Ausland selbstständig tätig zu werden, muss ein sogenanntes Ausfuhrkennzeichen beantragt werden, wessen Freigabe ebenfalls bei zuständiger Zulassungsstelle oder dem spezifischen Straßenverkehrsamt erfolgen kann. Je nach Zieldestination können die Kosten zwischen 30 und 50 Euro liegen. Eine Haftpflichtversicherung wird auch hier unbedingt empfohlen. Zudem müssen Fahrer außerhalb der EU eine internationale Versichertenkarte (IVK) mit sich führen, um den Schutz der Versicherung international belegen zu können. Dieser Zusatz kann ohne zusätzliche Gebühren bei Ihrer Versicherung beantragt werden. Jedoch ist hierbei eine übergreifende Handhabung nicht möglich. Das bedeutet, dass in jedem Land individuelle Regelungen gelten, was folglich die Wichtigkeit betont, sich vor eigenständiger Inanspruchnahme im jeweiligen Land über die festgelegten Regelungen zu informieren. Oftmals wird in diesem Fall auf den Transport über See gesetzt. Vor allem bei Langstrecken, stellt die Übergabe per Schiffstransport eine unkomplizierte Möglichkeit dar, Ihr Automobil überführen zu lassen. Entsprechend hoch sind allerdings hierbei die Kosten, was sich im Allgemeinen eher nicht empfiehlt. Angesichts der Distanz lässt sich erkennen, dass eine Auslandsabholung durch Unternehmen, den Kunden deutlich tief in den Geldbeutel zu greifen zwingt. Wer über die nötigen Mittel verfügt, kann sich entspannt zurücklehnen. Alle anderen bezwingen den Weg lieber eigenständig.