Das Coronavirus schlägt auf den Neuwagenmarkt durch. Der April bescherte der Branche ein zweitstelliges Neuzulassungs-Minus. 

Der deutsche Neuwagenmarkt ist im April eingebrochen. 120.840 Pkw-Neuzulassungen entsprechen laut Kraftfahrt-Bundesamt einem Rückgang von 61,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Grund waren vor allem die durch die Coronakrise bedingten Schließungen von Autohäusern und Zulassungsstellen. 

Bei allen deutschen Marken zeigten sich im April zweistellige Rückgänge: Sie reichten von 39 Prozent bei Mini bis zu 94 Prozent bei Smart. Bei Marktführer VW steht ein Minus von 49 Prozent in der Bilanz. Als einzige der größeren Marke fuhr Tesla im April ein Plus von 10,4 Prozent ein.