Nach Genf, Peking und Barcelona wird die nächste Automesse ein Opfer des Coronavirus: New York verzichtet aber auf eine komplette Absage.

Als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus wird die New York Auto Show in den Spätsommer verschoben. Die eigentlich auf April terminierte Messe findet nun vom 28. August bis 6. September statt, wie die Organisatoren nun bekannt gegeben haben. Die traditionell in der Osterzeit öffnende Messe mit knapp einer Million Besuchern ist vor allem als Neuheiten-Show für den US-Markt von Bedeutung, in den vergangenen Jahren präsentierten aber auch deutsche Hersteller dort wichtige Modelle.

Die Show in New York ist bereits das dritte prominente Corona-Opfer unter den Automessen. Anfang März wurde bereits der Genfer Salon ersatzlos abgesagt, die eigentlich auf Ende April angesetzte Peking Motor Show wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch der Mobile World Congress in Barcelona, an dem viele Autohersteller teilnehmen, wurde Ende Februar gestrichen.

Drei Wochen nach dem geplanten neuen Termin der New York Auto Show findet nach aktueller Planung der Autosalon Paris statt.